Meistens Gewebekulturpflanzen Pflanzen sterben während der Akklimatisierungsphase ab, und genau hier liegt das Problem. Eine erfolgreiche Akklimatisierung bedeutet, die Pflanzen aus dem Labor, wo sie optimal versorgt wurden, in die natürliche Umgebung zu übertragen und sie dabei am Leben und gesund zu erhalten. Wissenschaftler pflegen Pflanzen im Labor sehr sorgfältig, indem sie ihnen alle notwendigen Nährstoffe geben und sie sterilen Bedingungen aussetzen, damit sie ihr maximales Wachstum erreichen. Sobald die Pflanzen das Labor verlassen, müssen sie sich jedoch an die natürliche Umgebung anpassen, um zu überleben. Daher müssen sie in eine kontrollierte Umgebung verpflanzt werden. In diesem Artikel konzentrieren wir uns darauf, wie man Transplantationsschocks durch die korrekte Akklimatisierung von Gewebekulturpflanzen vermeiden kann. Zunächst erklären wir den Begriff Akklimatisierung genauer. Es handelt sich dabei um die Anpassung von Pflanzen an eine neue Umgebung. Wichtig zu wissen ist, dass die Übertragung von Gewebekulturpflanzen aus dem Labor, wo sie optimal versorgt werden, in die freie Natur zu Schwierigkeiten bei der Anpassung an Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit führen kann.
Gewebekulturpflanzen Sie werden in einer vollständig künstlichen Umgebung, d. h. mit künstlichem Licht, kultiviert. Diese Pflanzen erhalten zudem fertige Nährstoffe, die ein gesundes Wachstum fördern, und werden daher als Mixotrophe bezeichnet. Werden diese Pflanzen jedoch in die freie Natur überführt, müssen sie sich an die dortigen Bedingungen anpassen und werden zu Autotrophen. Mixotrophe und Autotrophe unterscheiden sich in einigen Punkten, auf die wir im Folgenden eingehen werden. Mixotrophe gedeihen nur unter sterilen Bedingungen, während Autotrophe in der natürlichen Umgebung wachsen. Mixotrophe können jedoch zu Autotrophen umgewandelt werden, indem man sie einige Stunden am Tag der natürlichen Umgebung aussetzt.
Es gibt viele Faktoren, die das Wachstum von in Gewebekultur gezogenen Pflanzen in der natürlichen Umgebung beeinträchtigen können, darunter physiologische und anatomische Defizite. Daher ist es wichtig, die Pflanzen an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wie dieser Prozess abläuft. Zunächst sollten Sie die Pflanzen an ihre neue Umgebung gewöhnen, bevor Sie sie umpflanzen. So können sie sich mit dem Milieu vertraut machen, in dem sie später Wurzeln schlagen werden. Reinigen Sie die Jungpflanzen vor dem Umpflanzen im Gewächshaus und setzen Sie sie in einen Topf mit anorganischen Nährstoffen. Als Substrat eignen sich beispielsweise Bimsstein, Torf, Vermiculit, Erde oder Sand. Sie können Ihr Substrat auch selbst zusammenstellen. Füllen Sie das Substrat in eine Anzuchtschale, drücken Sie ein Loch in die Mitte und setzen Sie die Pflanzen hinein.
Zwei Wochen lang benötigen in Gewebekultur gezogene Pflanzen eine hohe Luftfeuchtigkeit, ähnlich derjenigen, unter der sie kultiviert wurden. Die meisten Züchter erreichen dies, indem sie die Pflanzen mit transparenten Plastiktüten abdecken und diese mit kleinen Löchern versehen, um die Atmung zu ermöglichen und die Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Die transparenten Tüten verhindern außerdem, dass die Pflanzen durch direktes Sonnenlicht geschädigt werden, da dies zu Wasserverlust führt. Während der Akklimatisierungsphase können die Pflanzen durch die Umstellung der Umgebung und der Nährstoffe von organisch auf anorganisch gestresst sein. Eine schrittweise Gewöhnung an die natürliche Umgebung aktiviert jedoch die Photosynthesefähigkeit der Pflanzen und bereitet sie auf niedrige Luftfeuchtigkeit vor. Heutzutage gibt es speziell entwickelte Räume, die eine hohe Luftfeuchtigkeit für Pflanzen gewährleisten und gleichzeitig ausreichend Licht und CO₂ für die Photosynthese bereitstellen. Züchter können das Überleben ihrer Pflanzen während der Akklimatisierungsphase auch sichern, indem sie den Jungpflanzen während der Vermehrungs- und Bewurzelungsphase eine Umgebung bieten, die dem Gewächshausklima ähnelt.
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